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[deutsch]

Aleluja

Povsod tiha pomladna rast,
mirna je priroda kamenita,
a mojo dušo vodi v propast
bolest, v temini skrita.

Pogledam jo: to je zlomljena ost
moje strte življenjske sile,
ali še globlje je polna mladost,
zelene strasti bi jo pile...

Vidim še globlje: črni razkol,
stavba, razbita v osnutku;
vprašam se: bom li krepak dovolj,
ko zavem se v bolestnem trenutku?

O, kako rad sredi trav bi stal,
drevo, ki čuti v sokovih,
da pride pomlad, da bi pognal,
da bi se skošatil v vrhovih.

Sredi zelenih ros kakor ognjen
iščem lepote, a vsa mi je tuja,
zrak je negiben, veter steklen -
in vendar pomlad, aleluja.

[slovensko]

Halleluja

Ringsum des Frühlings stilles Wachsen,
so friedlich ist das Karstesland,
doch meine Seele ist dem Leid verfallen,
das in die Dunkelheit mich bannt.

Ich schau sie an: gebrochne Spitze
meiner gebrochenen Lebenskraft,
doch tiefer noch schäumt volle Jugend,
Labquell keimender Leidenschaft...

Ich seh noch tiefer: schwarzer Spalt,
ein Bau, zerstört bereits im Plan;
ich frag mich: bin ich stark genug
von dem Moment des Schmerzes an?

Wie gern würd ich im Grase stehn,
ein Baum, verspürend an den Säften:
das Frühjahr kommt, auf daß er treibt
in grün Gezweig aus seinen Kräften.

Im grünen Tau gleich Feuers Zungen
suche ich Schönheit - nur Fremdheit ist da,
die Luft ist hart, der Wind aus Glas -,
und doch ist Frühling, Halleluja.